Cabernet Sauvignon, Pinot Noir & Co: Die bekanntesten Rotweine kurz vorgestellt

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Die Rebsorte begründet das aromatische Fundament eines Weines. Darüber hinaus spielen natürlich die klimatischen Bedingungen und die Bodenbeschaffenheiten eine wichtige Rolle bei der Ausbildung des Weingeschmacks. Als Weintrinker ist es nicht nur wichtig zu wissen, dass es rote und helle Weine gibt. Gerade der Rotwein genießt ein hohes Ansehen, da er mit seiner bitteren Geschmackskomponente einen guten Gegenpol zu vielen Speisen aufweist. Um einen guten Überblick zu erlangen, ist es sinnvoll, sich zunächst mit den bekanntesten Vertretern des Rotweins bekannt zu machen.

Einer von diesen ist der Cabernet Sauvignon. Diese Rebsorte bringt vollmundige Rotweine hervor, die eine sehr dunkle rote Farbe entwickeln. Sein Geschmack erinnert in Auszügen an schwarze Johannisbeeren, Minze oder auch grünen Pfeffer. Reift dieser Wein in Eichenfässern, entwickelt er weiterhin Aromen von Zedernholz und Vanille. Der Cabernet Sauvignon ist ein klassischer Rotwein aus der Region Bordeaux. Intensive Fruchtaromen entwickelt es, wenn er in Australien, Südafrika oder Chile gewachsen ist.

Zu den Stars unter den Rotweinen gehört auch der Merlot. Seine Trauben entwickeln einen mittleren „Weinkörper“ und lassen ihn weich und saftig schmecken. Kein Wunder, dass sein Geschmack an den von Pflaumen und Brombeeren erinnert. Auch der Merlot stammt ursprünglich aus dem Bordeaux.

Etwas würziger kommt hingegen der Syrah daher. Sein Geschmack lehnt sich an den von schwarzen Früchten, Pfeffer und anderen schärferen Gewürzen an. Auch wenn er seine Heimat in Frankreich hat, gehören die begehrtesten Weine aus Australien der Sorte Syrah an. Je nach Zusammenhang trägt er auch den Namen Shiraz.

Ganz sanft kommt der Pinot Noir daher. Er gilt als weicher und samtig schmeckender weicher Rotwein. In Deutschland ist er unter dem Namen Spätburgunder bekannt. Seine Heimat liegt im Burgund. Sein Geschmack ergibt sich aus sommerlichen Fruchtaromen. Reift er im Eichenfass heran, entwickelt er auch Aromen von Vanille. Gerade für Einsteiger ist der Pinot Noir ein guter Rotwein, da er nicht so sehr durch eine, für Rotweine typische, bittere Geschmackskomponente auffällt.

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