Was hilft gegen Heißhunger?

Nahrung versorgt unseren Körper mit Energie, stellt sicher, dass unsere Muskeln und Knochen kleinere und größere Schäden reparieren können – schlicht und einfach: nur mit ausreichend Nahrung funktionieren wir richtig. Doch Essen ist ebenso verantwortlich für die unschönen und manchmal bereits gefährlich gewordenen Extrapfunde auf unseren Hüften. Genetisch befinden wir uns zu einem großen Teil immer noch in der Steinzeit. Und Mutter Natur hat uns mit einem sehr wirksamen Überlebens-Werkzeug ausgestattet: HUNGER! Ein mächtiges weil biologisches Bedürfnis, das wir nur schwer ignorieren können. Doch um das unerwünschte Bauchfett zu verlieren und die Bikinifigur zu erreichen, bleibt uns nichts anderes übrig, als dem Heißhunger den Kampf anzusagen. Speziell dafür hat Gastautorin Petra Kollert die 7 Punkte des Hunger-Management-Systems zusammengestellt.

1. Mit regelmäßigen Mahlzeiten zur Bikinifigur

Essen Sie häufiger kleinere Portionen! Statt zwei oder drei große Mahlzeiten zu verschlingen, essen Sie lieber fünf kleinere. Ihr Körper kann nur eine bestimmte Menge an Nährstoffen und Vitaminen auf einmal aufnehmen. Essen Sie kleine und mit wichtigen Nährstoffen ausgestattete Portionen alle paar Stunden. Ihr Blutzuckerspiegel bleibt so unter Kontrolle und sie verringern ein überflüssiges Zuviel an Kalorien.

2. Heißhunger bekämpfen: keine Mahlzeit schwänzen

Wenn der Hunger Sie nicht kalt erwischen soll, schwänzen Sie keine Mahlzeiten. Sie werden es bereits oft gehört haben, aber: das gilt besonders für das Frühstück. Über Nacht hat Ihr Körper viel Energie und Mineralien verloren. Versorgen Sie ihn mit einem reichhaltigen Frühstück, das ihn mit Energie versorgt. Im besten Fall sollte das Frühstück sogar Ihre größte Mahlzeit des Tages sein. Eine Vernachlässigung des Frühstücks führt unter Garantie zu einer Heißhungerattacke zum Mittag.

3. Mit Gemüse und Eiweiß gegen den Heißhunger

Es kann nicht oft genug gesagt werden: Essen Sie Ihr Gemüse. Sie wissen, dass Gemüse gesund ist, reich an allem, was Ihr Körper benötigt und gleichzeitig relativ arm an Kalorien. Besonders die Gemüsesorten Brokkoli, Blumenkohl, Spinat und Pilze sind sehr ballaststoffreich und füllen Ihren Magen mit wenig Kalorien. Kombinieren Sie dazu immer eine Portion Eiweiß (z.B. Ei, Fisch, Fleisch, Tofu, Milch oder Milcherzeugnis). Eiweiß sättigt lange und wird vom Körper dringend benötigt. So bleiben Sie ohne Probleme gesättigt bis zur nächsten Mahlzeit.

4. Zucker und weißes Mehl sind Gift für die Bikinifigur

Erinnern Sie sich noch, dass ich Sie einen Steinzeitmenschen genannt habe? Nehmen Sie es bitte nicht als Beleidigung, sondern als Waffe gegen die Pfunde. 2 Millionen Jahre hat sich unser Körper auf Essen eingestellt, das er töten oder finden kann (Gemüse, Nüsse, Beeren, Fleisch, etc.), doch erst seit 10.000 Jahren existiert der Ackerbau. Raffinierter Zucker und feine Mehlprodukte sind eigentlich nicht unsere natürliche Nahrung. Diese Nahrung verwandelt sich direkt in Blutzucker, eine Einbahnstraße auf unsere Hüften. Verzichten Sie im besten Fall vollständig darauf und geben Sie Ihrem Körper komplexere, reichhaltige Nahrung.

5. Mit langsamen Essen Heißhunger vorbeugen

Dieser Trick ist sehr einfach und funktioniert. Zwischen Ihrem Magen und Ihrem Gehirn herrscht eine kommunikative Zeitverzögerung von über 10 Minuten. Das heißt, dass Sie weiteressen, obwohl sie längst satt sind. Das ist auch so ein Überbleibsel aus der Urzeit. So konnten unsere Vorfahren vorsorglich mehr essen, falls es am folgenden Tag vielleicht gar nichts zu essen gibt. Glücklicherweise wird Ihr Kühlschrank morgen noch genauso reich gefüllt sein wie heute.

6. Bauchfett schmilzt beim Schlafen

Unser Körper ist ein komplexes System. Ob wir zunehmen oder abnehmen, ob wir Hunger haben oder nicht, ist meist von unserem Hormonhaushalt abhängig. Studien zu diesem Thema sind nicht immer eindeutig, was aber als erwiesen erscheint ist: Menschen, die nur 5 Stunden pro Nacht schlafen, haben ein 50% höheres Risiko an Übergewicht zu leiden. Schlaf hat immense Auswirkungen auf unseren Hormonhaushalt.

7. Wasser – der Schlüssel zur Bikinifigur

Wasser ist preiswert, einfach zu bekommen und ein hervorragender Bekämpfer des Hungers. Trinken Sie viel, sehr viel, vor allem wenn Sie abnehmen wollen. Mindestens 2 Liter am Tag. Verteilen Sie die Flüssigkeitsaufnahme gleichmäßig über den gesamten Tag. Sorgen Sie immer dafür, dass ein Glas Wasser griffbereit steht. Zudem sollten Sie vor allem wasserreiche Lebensmittel essen. Gurken, Salat, Tomaten etc. Diese Lebensmittel haben ein großes Volumen im Verhältnis zu ihrer Kalorienanzahl. So bleiben Sie länger satt, ohne unnütze Kalorien aufzunehmen.

Die Autorin:
Dieser Artikel wurde von Petra Kollert verfasst. Sie ist Experte auf dem Gebiet gesunde Ernährung.
Sie erfahren mehr zu diesen Themen auf ihrem Blog unter http://bauchfett-bikinifigur.com.
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Herzliche Grüße
Petra Kollert

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