Was hilft für die richtige Flüssigkeitszufuhr beim Fitnesstraining?

Unser Körper besteht bis zu 70 % aus Flüssigkeit und Durst ist bereits ein Zeichen von Flüssigkeitsmangel. Deshalb sollten wir es soweit erst gar nicht kommen lassen. 2,5 Liter, also 8 große Gläser Flüssigkeit, sollten wir am Tag trinken. Ob beim Laufen im Park oder im Studio beim durchführen meiner Fitnessübungen bei körperlichen Aktivitäten verlieren wir bis zu 1 oder 2 Liter Flüssigkeit pro Stunde. Außerdem noch Mineralstoffe. Wie das richtige Planen eines guten Workouts gehört auch die Versorgung des Körpers mit allen wichtigen Bestandteilen zu einem erfolgreichen Training.

Wie bekommen wir die verlorene Flüssigkeit also wieder?

  1.  Mineralwasser:
    Achtet bei Mineralwassern darauf, dass die wichtigsten Mineralien wie Natrium, Kalium, Calcium und Magnesium enthalten sind. Die sind bei fast allen Mineralwassern enthalten – mal mehr, mal weniger.
  2. Isotonische Getränke:
    Isotonisch bedeutet, dass die gleiche Anzahl Mineralien im Getränk auch in unserem Blut vorhanden ist. Dadurch kann der Körper die fehlenden Mineralstoffe besonders gut aufnehmen. Zudem enthalten isotonische Getränke Kohlenhydrate in Form von Zucker, um dem Körper mehr Energie zuzuführen. Diese Getränke sind meist recht teuer und wenn man Freizeitsport – nur bis zu einer Stunde ausübt – nicht unbedingt nötig.
  3. Apfelschorle:
    Eine kostengünstigere Alternative und ein Klassiker unter Sportlern ist die gute alte Apfelschorle. Der Deutsche Sportbund kürte sie zum Sportgetränk Nummer 1! Sie zählt auch zu den isotonischen Getränken.
    Eine selbstgemischte Apfelschorle aus Apfelsaft und natriumreichen Mineralwasser liefert auch Mineralstoffe in Form von Natrium, Kalium und Magnesium. Bei einer Mischung von 1/3 Saft zu 2/3 Wasser ist der Körper ausreichend versorgt und der Kohlenhydratanteil des Apfelsafts füllt die Glykogenspeicher im Körper wieder auf. Aber Achtung: 0,5 Liter, also eine kleine Flasche, enthält ebenfalls Kalorien und Zucker.
  4. Hypertonische Getränke:
    Säfte, Milchprodukte oder Limonaden können vom Körper nur sehr langsam aufgenommen werden. Sie brauchen für die Aufnahme Wasser. Dieses entzieht der Körper dem Blut und die spürbare Folge ist, dass wir mehr Durst haben als vorher! Im Gegensatz dazu können hypertonische Getränke wie Leitungswasser oder Kräutertee vom Körper zwar sehr schnell aufgenommen werden, halten jedoch nur bei kurzen Belastungen an.

Empfehlungen:

Isotonische Getränke sind bei sportlichen Aktivitäten über einen längeren Zeitraum zwar notwendig, für den Freizeitsportler genügt bei einer Stunde Belastung aber schon der normale Schluck Mineralwasser. Der Deutsche Sportbund rät zur altbekannten Apfelschorle!

Ich bleibe bei meinem Wasser und habe für kalte Tage noch einen Tipp: Leckerer warmer Tee wärmt von innen und bringt Abwechslung.

Tipp: Mehr Informationen zum Thema Lauftraining gibt es beispielsweise auf dem Läuferblog Jogging-Portal.com (zur Webseite).

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