Was hilft bei Neurodermitis?

Neurodermitis gilt als unheilbare Krankheit. Die Neurodermitis Erkrankungen sind in den letzten Jahren rasant gestiegen und inzwischen gehen Ärzte davon aus, dass bereits 20 % der Kinder neurodermitisartige Symptome aufweisen. Dies macht deutlich, dass es immer wichtiger wird, sich der Frage zu widmen, welche Maßnahmen und Therapien den Betroffenen wirklich helfen können.

Neurodermitis-Pflege von Innen und Außen

Nicht nur Cortison-Salben können bei einer Neurodermitis Linderung verschaffen. Bei einer Neurodermitis sollte auf Kleidung geachtet werden, die aus Baumwolle, Leinen oder Hanffasern besteht. Zudem ist es ratsam, die Wäsche mit Waschnüssen zu waschen, da diese keine chemischen Substanzen beinhalten, die die Haut reizen könnten. Des Weiteren sollte auf herkömmliche Kosmetikprodukte mit künstlichen Zusatzstoffen verzichtet werden. Aloe Vera hilft beispielsweise bei schmerzhaften Ekzemen, denn sie wirkt entzündungshemmend. Die trockene Haut sollte mit Fetten, wie zum Beispiel Kokosöl, Kakaobutter oder Sheabutter gepflegt werden. Mehr über die Hautpflege bei Neurodermitis kann man unter http://www.neurodermitis-hautwissen.de/ nachlesen.

Als Alternative zu Antibiotika – dass häufig bei Hautinfektionen eingesetzt wird – kann auch kolloidales Silberwasser verwendet werden. Dieses wirkt ebenso antibiotisch, tötet jedoch, im Gegensatz zu den Antibiotika, die gesunden Bakterien im Körper nicht ab.

Die Ernährung als entscheidender Faktor bei Neurodermitis

Bei einer Neurodermitis Erkrankung sollte darauf geachtet werden, reichlich stilles Wasser zu trinken. Das Wasser versorgt den Körper von Innen mit Feuchtigkeit, transportiert Giftstoffe ab und reinigt somit indirekt die Haut. Wird zudem Wert auf eine vollwertige, frische und weitestgehend naturbelassene Nahrung gelegt, so wird der Körper von Innen mit weniger Toxinen belastet, was dazu führt, dass die Haut weniger anfällig für Entzündungen ist. Milchprodukte sollten ganz aus der Ernährung gestrichen werden. Anstatt Fleisch sollte besser Fisch verzehrt werden – jedoch nicht häufiger als zweimal pro Woche. Gemüsesäfte, gekeimte Samen und Saaten, Salate und Kräuter, Obst und Fettfrüchte sollten die Grundlage der Ernährung bilden, denn diese wirken weniger bis gar nicht reizend auf die empfindliche Haut. Zusätzlich können Borretschöl oder Nachtkerzenöl eingenommen werden.

Linderung durch Ernährungsumstellung

Mittlerweile können einige Neurodermitis Erkrankte von sich behaupten, ihre Krankheit gut in den Griff bekommen zu haben. Manche Rohköstler oder Veganer werden sogar gar nicht mehr von neurodermitisartigen Symptomen heimgesucht. Dies macht deutlich, wie die Ernährungsweise die Neurodermitis beeinflussen kann. Doch auch die äußeren Umwelteinflüsse spielen bei der Neurodermitis eine entscheidende Rolle.

Bild: bigstockphoto.com / CHOReograPH

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